Wie bereits geschrieben, jede Epoche hat ihre ganz speziellen Namen und bringt auch Namen hervor, von denen unsere Großeltern zu ihren Lebzeiten noch nie was gehört hatten.
Fällt die Wahl heute auf einen Namen, den unsere Großeltern noch nie gehört haben, liegt die Ursache meist darin, dass sich hier die Eltern für einen Namen aus dem Medienbereich entscheiden. Da kann es schon passieren, dass Junior plötzlich „Eragon“ nach einem Helden aus der „Eragon-Serie“ benannt wird. Sind die Eltern hingehen „Krieg der Sterne“-Fans, dann wäre es nicht ungewöhnlich, wenn die Kinder mit Namen wie Luke (Skywalker - Held aus „Krieg der Sterne“), Leia (Prinzessin und Schwester von Luke Skywalker) oder Anakin (Vater von Luke) versehen werden.
Auch die Helden aus Fantasie- oder Zauberer-Filmen werden inzwischen gern aus Vorbild für die Namensgebung genommen. Hier sind besonders die Helden aus „Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ beliebt. Heißt der Nachwuchs am Ende Sam hat er noch Glück gehabt. Bei Frodo, Petunia, Draco oder Arwen zeigen die Eltern vielleicht ihr Interesse am jeweiligen Film-/Buchstoff, aber nicht, ob sich diese Namen im Alltag durchsetzen werden. Ist man Fan von Spielen wie
Ramacity tritt dieses Problem nicht auf.
Hört man heute, dass ein Mädchen Scalett, Vievien oder Sissi genannt wird, weiß man relativ schnell, welche Filmklassiker die Eltern einst begeistert haben. Ähnlich sieht es mit James, Brad oder Jonny aus.
Egal für welchen Namen sich Eltern nach einer sicherlich sehr aufwendigen Suche entscheiden, sie sollten dabei nie vergessen, dass das Kind ein Leben lang mit diesem Namen leben muss.